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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der SaaS-Anwendung Menira, betrieben von Joël Noack, Alte Strasse 59, 3778 Schönried, Schweiz (nachfolgend «Anbieter»).

Mit der Registrierung und Nutzung von Menira akzeptiert der Nutzer diese AGB. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu. Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Unternehmen, Behörden und selbstständig Erwerbende; Verträge mit Konsumentinnen und Konsumenten werden nicht geschlossen. Der Nutzer bestätigt mit der Registrierung, zu gewerblichen oder beruflichen Zwecken zu handeln.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Menira ist eine webbasierte Anwendung zur Erstellung und Verwaltung von Gantt-Diagrammen (Terminprogrammen) für die Bauplanung. Der Leistungsumfang umfasst:

  • Erstellung und Verwaltung von Projekten und Aufgaben
  • Gantt-Diagramm-Darstellung mit Abhängigkeiten und Meilensteinen
  • PDF-Export von Terminprogrammen
  • Adressverwaltung (Firmen und Kontakte)
  • Code-Verwaltung (Schweizer Kostengliederung)
  • Benutzerverwaltung mit Rollen und Berechtigungen
  • Mandantenfähigkeit (Multi-Tenant)

Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang jederzeit zu erweitern oder anzupassen, sofern die Kernfunktionalität erhalten bleibt.

§ 3 Registrierung und Benutzerkonto

Die Nutzung von Menira erfordert ein Benutzerkonto. Bei der Registrierung muss der Nutzer wahrheitsgemässe Angaben machen. Jeder Nutzer ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten selbst verantwortlich.

Der Nutzer ist verpflichtet, ein sicheres Passwort zu verwenden (mindestens 12 Zeichen, Grossbuchstabe, Zahl und Sonderzeichen). Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch unbefugte Nutzung der Zugangsdaten entstehen.

§ 4 Pflichten des Nutzers

Der Nutzer verpflichtet sich:

  • Die Anwendung nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen.
  • Keine Inhalte hochzuladen, die rechtswidrig, beleidigend oder schädlich sind.
  • Keine automatisierten Zugriffe (Bots, Scraper, Skripte) auf die Anwendung oder deren Programmierschnittstellen (API) durchzuführen, insbesondere kein skriptgesteuertes Massen-Auslesen von Daten zum Zweck des Exports in Dritt-Software.
  • Die Anwendung, ihre API oder ihre Datenstrukturen nicht zurückzuentwickeln (Reverse-Engineering), zu dekompilieren oder anderweitig nachzubilden.
  • Die Anwendung nicht für Zwecke zu nutzen, die dem Anbieter oder Dritten Schaden zufügen könnten.
  • Seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter bei Verdacht auf Missbrauch unverzüglich zu informieren.

§ 5 Mitwirkungspflichten

Der Nutzer verpflichtet sich, dem Anbieter alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Daten rechtzeitig und korrekt zur Verfügung zu stellen. Insbesondere ist der Nutzer verantwortlich für:

  • Die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner eingegebenen Daten (Projekte, Aufgaben, Adressen, Termine).
  • Die Nutzung eines aktuellen, vom Anbieter unterstützten Webbrowsers.
  • Die Sicherstellung einer funktionierenden Internetverbindung.
  • Die unverzügliche Mitteilung von Störungen oder Fehlern an den Anbieter.

Verzögerungen oder Einschränkungen, die auf unzureichende Mitwirkung des Nutzers zurückzuführen sind, begründen keinen Anspruch gegen den Anbieter.

§ 6 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und der Datenschutzerklärung. Diese ist unter Datenschutz einsehbar.

Die Live-Daten werden auf Servern in der Schweiz gespeichert. Zur Ausfallsicherung werden client-seitig verschlüsselte Backups bei einem Auftragsverarbeiter in der Europäischen Union (Cloudflare R2, EU-Region) abgelegt, auf deren Klartext der Anbieter keinen Zugriff hat. Passwörter werden ausschliesslich als kryptografische Hashes gespeichert.

§ 7 Auftragsbearbeitung und Unterauftragnehmer

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Nutzers verarbeitet, erfolgt dies im Rahmen einer Auftragsbearbeitung gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG).

Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung Unterauftragsbearbeiter einzusetzen, insbesondere für Hosting, Sicherung und IT-Infrastruktur. Der Anbieter stellt sicher, dass diese Unterauftragsbearbeiter die anwendbaren Datenschutzvorschriften einhalten. Die aktuell eingesetzten Unterauftragsbearbeiter sind in der Datenschutzerklärung abschliessend aufgeführt.

Die Anwendung wird auf Servern in der Schweiz betrieben; die Live-Daten verlassen die Schweiz nicht. Zur Ausfallsicherung werden Sicherungskopien client-seitig verschlüsselt und können bei Anbietern im Ausland abgelegt werden. Die zugehörigen Schlüssel verbleiben ausschliesslich beim Anbieter in der Schweiz; die betreffenden Anbieter haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf den Klartext der Daten. Für die Abwicklung von Abonnement und Zahlung werden die Rechnungs-E-Mail-Adresse und der Firmenname an den Zahlungsdienstleister in der EU und den USA übermittelt; diese Übermittlung ist zur Vertragserfüllung erforderlich. Eine darüber hinausgehende Übermittlung ins Ausland erfolgt nicht, es sei denn, der Nutzer veranlasst dies eigenständig (z. B. durch Export und Weitergabe an Dritte).

§ 7a Support-Zugriff (Impersonation)

Zur Bearbeitung von Support-Anfragen und zur Behebung technischer Störungen kann sich der Anbieter in begründeten Einzelfällen vorübergehend als angemeldeter Nutzer eines Mandanten in das System einloggen («Impersonation»). Dieser Zugriff erfolgt auf Weisung und im Auftrag des Nutzers im Rahmen der Auftragsbearbeitung nach § 7 und ausschliesslich zu den in Absatz 2 genannten Zwecken.

Der Support-Zugriff unterliegt folgenden Bedingungen:

  • Zweckbindung: Der Zugriff erfolgt ausschliesslich zur Bearbeitung konkreter Support-Anfragen, zur Fehleranalyse oder zur Beseitigung von Störungen – niemals zu anderen Zwecken.
  • Zeitliche Begrenzung: Jede Impersonation-Sitzung läuft automatisch nach 30 Minuten ab und wird auf den Original-Account des Support-Mitarbeitenden zurückgesetzt.
  • Audit-Trail: Sämtliche während des Support-Zugriffs durchgeführten Aktionen werden im Audit-Log vollständig nachvollziehbar protokolliert (DSG Art. 7 Rechenschaftspflicht).
  • Transparenz: Bei jedem Start einer Impersonation-Sitzung werden alle Mandanten-Administratoren (Owner und Admins) automatisch per E-Mail informiert.
  • Schutz vor Eskalation: Eine Impersonation von System-Administratoren oder verschachtelte Impersonation-Sitzungen sind technisch ausgeschlossen.
  • Keine Datenexfiltration: Während der Impersonation gelten dieselben Tenant-Isolations-Regeln wie für reguläre Sitzungen. Es findet kein Massenexport oder cross-tenant Zugriff statt.

Der Nutzer kann den protokollierten Audit-Verlauf jederzeit in seinem Mandanten-Bereich einsehen und bei Fragen zu konkreten Support-Zugriffen den Anbieter kontaktieren (siehe § 19).

§ 7b Teilen von Inhalten mit Dritten

Menira bietet Funktionen, mit denen der Nutzer Inhalte (z. B. Terminprogramme als schreibgeschützten Freigabe-Link) Dritten zugänglich machen kann. Nutzt der Nutzer solche Funktionen, gilt:

  • Eigenverantwortung: Der Nutzer entscheidet allein, welche Inhalte er teilt und welchen Empfängern er Zugriff gewährt. Er ist für die Auswahl, Instruktion und Überwachung dieser Dritten ausschliesslich selbst verantwortlich.
  • Keine Verantwortung des Anbieters: Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für die Verarbeitung oder Verwendung geteilter Inhalte durch Dritte. Mit dem Teilen verlässt der Inhalt den vom Anbieter kontrollierten Zugriffsbereich.
  • Datenschutzpflichten: Enthalten geteilte Inhalte personenbezogene Daten, bleibt der Nutzer für deren rechtmässige Weitergabe verantwortlich und stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte und Einwilligungen verfügt.

Der Nutzer kann erteilte Freigaben jederzeit über die Anwendung widerrufen. Bereits abgerufene oder kopierte Inhalte kann der Anbieter nicht zurückrufen.

§ 8 IT-Sicherheit und Sicherheitsvorfälle

Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Massnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit. Eine absolute Sicherheit kann jedoch nicht garantiert werden. Insbesondere kann der Anbieter keinen absoluten Schutz bieten gegen:

  • Unbefugte Zugriffe durch Dritte (z. B. Cyberangriffe).
  • Datenverluste infolge technischer Störungen oder höherer Gewalt.
  • Schwachstellen in eingesetzter Drittanbieter-Software.

Im Falle erheblicher Sicherheitsvorfälle, die personenbezogene Daten oder die Integrität der Nutzerdaten betreffen, wird der Nutzer unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 72 Stunden nach gesicherter Kenntnis des Vorfalls, informiert. Der Anbieter verpflichtet sich, geeignete Gegenmassnahmen zu ergreifen und den Nutzer über die getroffenen Massnahmen zu unterrichten.

§ 9 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Anwendung, garantiert jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.

Geplante Wartungsarbeiten, die zu einer Unterbrechung führen, werden nach Möglichkeit mindestens 48 Stunden im Voraus per E-Mail oder in der Anwendung angekündigt und ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 07:00–19:00 Uhr MEZ/MESZ) durchgeführt. Sicherheitskritische Notfallwartung kann jederzeit und ohne Vorankündigung erfolgen; der Anbieter informiert den Nutzer in diesem Fall nachträglich. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nicht zugesichert.

Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, die durch höhere Gewalt, technische Störungen bei Dritten oder durch den Nutzer verursachte Probleme entstehen.

§ 10 Gewährleistung und Haftung

Die Anwendung wird «as is» bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die ununterbrochene, fehlerfreie oder sichere Funktion der Anwendung.

Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.

Haftungsobergrenze: Die maximale Gesamthaftung des Anbieters ist auf den vom Nutzer in den letzten 12 Monaten tatsächlich gezahlten Betrag beschränkt, maximal jedoch auf CHF 10'000.– pro Schadensfall. Diese Haftungsbegrenzung gilt nicht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Personenschäden.

§ 11 Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für Verzögerungen oder die Nichterfüllung von Verpflichtungen, soweit diese auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen sind. Als höhere Gewalt gelten insbesondere:

  • Naturkatastrophen, Epidemien, Pandemien.
  • Krieg, Terrorismus, Bürgerunruhen.
  • Behördliche Anordnungen und Gesetzesänderungen.
  • Grossflächige Ausfälle von Strom-, Telekommunikations- oder Internetinfrastruktur.
  • Cyberangriffe von aussergewöhnlichem Ausmass.

Die betroffene Partei hat die andere Partei unverzüglich über das Eintreten und die voraussichtliche Dauer des Ereignisses zu informieren. Dauert das Ereignis höherer Gewalt länger als 90 Tage an, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

§ 12 Geistiges Eigentum

Alle Rechte an der Software, dem Design und den Inhalten von Menira liegen beim Anbieter. Der Nutzer erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertragsverhältnisses.

Die vom Nutzer eingegebenen Daten (Projekte, Aufgaben, Adressen) bleiben im Eigentum des Nutzers. Der Anbieter erwirbt daran keine Rechte.

Verantwortung für Nutzerdaten: Der Nutzer ist allein verantwortlich für die Rechtmässigkeit, Richtigkeit und Integrität der von ihm eingegebenen Daten. Er stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte an diesen Daten verfügt und dass die Daten keine Rechte Dritter verletzen.

Datenexport bei Vertragsende: Der Nutzer hat das Recht, seine Daten vor Beendigung des Vertragsverhältnisses zu sichern. Zulässig sind ausschliesslich die vom Anbieter dafür bereitgestellten Exportfunktionen, nämlich das verschlüsselte Projekt-Backup sowie der PDF-Export. Ein darüber hinausgehendes automatisiertes oder skriptgesteuertes Auslesen der Daten (vgl. § 4) ist nicht gestattet. Gesetzliche Ansprüche auf Auskunft und auf Herausgabe von Personendaten nach dem Datenschutzgesetz (DSG) bleiben in jedem Fall vorbehalten. Nach Ablauf der Löschfrist gemäss § 13 werden die Daten unwiderruflich gelöscht. Der Anbieter ist nach Ablauf der Löschfrist nicht verpflichtet, Daten bereitzustellen oder wiederherzustellen.

§ 13 Kündigung und Kontolöschung

Der Nutzer kann sein Konto jederzeit über die Kontoeinstellungen löschen. Nach der Bestätigung der Kontolöschung werden die Daten innerhalb von 30 Tagen unwiderruflich entfernt, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

Der Anbieter kann das Nutzerkonto bei schwerwiegenden Verstössen gegen diese AGB mit sofortiger Wirkung sperren oder löschen.

§ 14 Preise und Zahlungsbedingungen

Die aktuellen Preise werden auf der Webseite des Anbieters veröffentlicht und verstehen sich in Schweizer Franken (CHF), exklusive Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.

Der Anbieter behält sich vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen anzupassen. Bestehende Verträge bleiben bis zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode unverändert.

§ 14a Vertragsdauer, Abrechnung und Kündigung

Der Vertrag über einen kostenpflichtigen Plan wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und je nach gewählter Abrechnungsperiode monatlich oder jährlich im Voraus abgerechnet. Er verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Abrechnungsperiode, solange er nicht gekündigt wird. Ein kostenloser Plan (Free) besteht zeitlich unbefristet; er läuft nicht ab und wandelt sich nicht automatisch in einen kostenpflichtigen Plan um.

Der Nutzer kann den kostenpflichtigen Plan jederzeit über die Abo-Einstellungen auf das Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der gebuchte Leistungsumfang bestehen. Bereits bezahlte Entgelte für die laufende Abrechnungsperiode werden nicht anteilig zurückerstattet. Ein Wechsel in einen günstigeren Plan wird ebenfalls auf das Ende der laufenden Abrechnungsperiode wirksam; ein Wechsel in einen höheren Plan wird sofort wirksam.

Mit dem Ende des kostenpflichtigen Plans wird das Konto auf den kostenlosen Plan (Free) zurückgestuft. Die Daten des Nutzers bleiben dabei erhalten; es gelten jedoch die Beschränkungen des kostenlosen Plans (insbesondere Anzahl Projekte und Nutzer sowie das Wasserzeichen im PDF-Export). Überschreitet der Bestand des Nutzers diese Beschränkungen, bleiben bestehende Inhalte lesbar und exportierbar, können jedoch bis zur Unterschreitung der Grenzwerte nicht erweitert werden. Die Löschung des Kontos richtet sich nach § 13.

Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt vorbehalten. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei schwerwiegenden Verstössen gegen § 4 vor (§ 13 Abs. 2).

§ 14b Zahlungsverzug

Die Zahlung erfolgt über den vom Anbieter eingesetzten Zahlungsdienstleister mittels des vom Nutzer hinterlegten Zahlungsmittels. Der Nutzer sorgt dafür, dass das hinterlegte Zahlungsmittel gültig und gedeckt ist.

Scheitert eine Belastung, wiederholt der Zahlungsdienstleister den Einzugsversuch automatisch über einen Zeitraum von mehreren Tagen und benachrichtigt den Nutzer. Bleiben sämtliche Versuche erfolglos, endet der kostenpflichtige Plan und das Konto wird gemäss § 14a Abs. 3 auf den kostenlosen Plan zurückgestuft. Der Anspruch des Anbieters auf das Entgelt für bereits erbrachte Leistungen bleibt bestehen.

Befindet sich der Nutzer mit einer Zahlung in Verzug, schuldet er ab Verzugseintritt einen Verzugszins von 5 % pro Jahr (Art. 104 Abs. 1 OR). Der Ersatz weitergehenden Schadens sowie angemessener Kosten der Rechtsverfolgung bleibt vorbehalten.

§ 15 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB ändern. Änderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail oder innerhalb der Anwendung mitgeteilt; die Mitteilung weist auf das Kündigungsrecht nach Absatz 2 hin. Nutzt der Nutzer die Anwendung nach Inkrafttreten der Änderungen weiter, gilt dies als Zustimmung zu den geänderten AGB. Diese Zustimmungsfiktion gilt nicht für Preiserhöhungen; für diese gilt ausschliesslich § 14 Abs. 2.

Bei wesentlichen Änderungen hat der Nutzer das Recht, das Vertragsverhältnis innerhalb von 30 Tagen nach Mitteilung zu kündigen.

§ 16 Rangfolge und Schriftformvorbehalt

Rangfolge bei Widersprüchen: Bestehen Widersprüche zwischen diesen AGB und individuellen Vereinbarungen (z. B. Einzelvertrag, Angebot, Leistungsbeschrieb), so gilt grundsätzlich folgende Rangfolge:

  • Einzelvertrag oder individuelles Angebot
  • Leistungsbeschrieb
  • Diese AGB

Schriftformvorbehalt: Individuelle Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB sowie individueller Vereinbarungen bedürfen in jedem Fall der Schriftform. Mündliche Nebenabreden haben keine Gültigkeit.

§ 17 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Diese AGB unterliegen ausschliesslich schweizerischem Recht unter Ausschluss von Verweisnormen auf ausländisches Recht. Gerichtsstand ist Saanen (Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen), Kanton Bern, Schweiz.

§ 18 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

§ 18a Übertragung des Vertrags und Rechtsnachfolge

Der Anbieter ist berechtigt, die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf einen Rechtsnachfolger zu übertragen, insbesondere im Rahmen einer Umwandlung der Rechtsform, einer Vermögensübertragung nach dem Fusionsgesetz oder einer Übertragung des Geschäftsbetriebs. Der Nutzer stimmt einer solchen Übertragung bereits jetzt zu, sofern der Leistungsumfang unverändert bleibt und der Rechtsnachfolger in sämtliche Pflichten aus diesem Vertrag eintritt.

Der Anbieter informiert den Nutzer mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden der Übertragung per E-Mail oder in der Anwendung. Ist der Nutzer mit der Übertragung nicht einverstanden, kann er den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Mitteilung auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen; bereits bezahlte Entgelte werden in diesem Fall anteilig für die nicht genutzte Restlaufzeit zurückerstattet.

Der Nutzer kann seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorgängiger schriftlicher Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen. Die Zustimmung darf nicht ohne sachlichen Grund verweigert werden.

§ 19 Kontakt

Joël Noack
Alte Strasse 59
3778 Schönried
Schweiz

E-Mail: ​

Stand: 05.09.2026

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