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Abhängigkeit

Eine Abhängigkeit verknüpft zwei Vorgänge und legt ihre Reihenfolge fest. Der häufigste Fall: Ende–Anfang – ein Vorgang beginnt erst, wenn der vorherige abgeschlossen ist. So bildet der Plan den tatsächlichen Bauablauf ab.

Arten von Abhängigkeiten

  • Ende–Anfang: der Nachfolger startet nach Abschluss des Vorgängers.
  • Anfang–Anfang: beide Vorgänge beginnen gemeinsam.
  • Ende–Ende: beide Vorgänge enden gemeinsam.

Abhängigkeiten im Bauablauf

Im Hochbau sind viele Reihenfolgen nicht Geschmackssache, sondern bautechnisch zwingend. Wer sie kennt, erkennt einen unrealistischen Plan auf einen Blick:

  • Der Baumeister beginnt in der Baugrube erst, wenn der Aushub fertig ist.
  • Mit dem Rohbauende startet der Rohbau der Haustechnik.
  • Die Arbeiten an der Gebäudehülle können erst beginnen, wenn ausgeschalt ist.
  • Die Umgebungsarbeiten starten erst, wenn das Gerüst weg ist.

Im Endausbau ist die Reihenfolge besonders eng geführt: Grundputz an Decken und Abrieb, dann Plattenarbeiten, dann der erste Deckenanstrich mit Abnahme, dann Parkett, danach Schreiner- und Küchenmontagen, Apparate und zuletzt die Malerarbeiten. Wird hier getauscht, beschädigt ein Gewerk die Arbeit des vorherigen.

Wartezeiten sind auch Abhängigkeiten

Nicht jede Abhängigkeit ist eine Tätigkeit. Ein Unterlagsboden muss austrocknen, bevor der Belag kommt; ein Bauteil, das am gebauten Objekt aufgemessen wird, braucht seine Produktionszeit. Solche Zeiträume gehören als eigene Vorgänge in den Plan – sonst wirkt die Verknüpfung schlüssig, während der Termin unerreichbar ist.

In Menira ziehen Sie eine Abhängigkeit als Verbindungslinie zwischen zwei Balken. Verschiebt sich ein Vorgang, passen sich die verknüpften Termine mit.

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  • Kritischer Pfad
  • Vorlaufzeit
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