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Schweizer Kostengliederung

Die Schweizer Kostengliederung ordnet die Kosten eines Bauwerks nach einer einheitlichen Systematik – gegliedert in Kostengruppen und Gewerke. Sie schafft eine gemeinsame Sprache zwischen Bauherr, Planer und Unternehmer und bildet die Grundlage für Budget, Ausschreibung und Abrechnung.

Bezug zur Terminplanung

Vorgänge lassen sich den Kostengruppen und Gewerken zuordnen. Damit bleiben Kosten und Termine über dieselben Bezeichnungen ansprechbar, und der Plan ist für alle Beteiligten anschlussfähig.

Ablaufordnung und Kostenordnung sind nicht dasselbe

Naheliegend – und in der Praxis regelmässig verworfen – ist der Schluss, man könne den Terminplan gleich nach Kostengruppen gliedern. In der Ausbildung wird für das generelle Bauprogramm ausdrücklich das Gegenteil verlangt: eine chronologische Darstellung des Bauablaufs, gegliedert nach Themenbereichen wie Meilensteine der Bauherrschaft, Grundbau und Erdbau, Rohbau, Ausbau, Fassade und Umgebung.

Der Grund liegt in der Frage, die jede Ordnung beantwortet. Die Kostengliederung ordnet danach, wer was verrechnet; sie ist auf Vergleichbarkeit über Projekte hinweg angelegt und deshalb bewusst zeitlos. Der Terminplan ordnet danach, was worauf folgt. Zwei Positionen derselben Kostengruppe können Monate auseinanderliegen, zwei Vorgänge derselben Woche aus ganz verschiedenen Kostengruppen stammen.

Es sind also zwei Ordnungen desselben Projekts, die nebeneinander bestehen – keine, die man in die andere überführt. Ein nach Kostengruppen sortierter Balkenplan liest sich wie ein Budget und zeigt den Ablauf nicht mehr.

In Menira lässt sich die Kostengliederung einmal importieren und danach in jedem Projekt strukturiert weiterverwenden – als Zuordnung der Vorgänge, während die Reihenfolge im Plan dem Bauablauf folgt.

Weiterlesen

  • Gantt-Diagramm
  • Bauzeitenplan
  • Gesamtbauprogramm
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