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Wie plant man eine Bauetappe?

Eine Bauetappe zu planen bedeutet, einen Abschnitt des Bauablaufs in nachvollziehbare Vorgänge zu zerlegen, sie in die richtige Reihenfolge zu bringen und mit realistischen Dauern zu versehen. Der folgende Leitfaden führt in fünf Schritten dorthin.

1. Vorgänge sammeln

Listen Sie zuerst alle Tätigkeiten der Etappe auf – ohne sie schon zu ordnen. Orientieren Sie sich an den Gewerken. Lieber zu Beginn feiner gliedern und später zusammenfassen als Wesentliches vergessen.

2. Reihenfolge festlegen

Bestimmen Sie für jeden Vorgang, was vorher abgeschlossen sein muss. Diese Abhängigkeiten ergeben die logische Reihenfolge und zeigen, was parallel laufen kann.

3. Dauer schätzen

Schätzen Sie die Dauer je Vorgang aus Erfahrung oder Richtwerten. Trennen Sie die reine Ausführungsdauer von Wartezeiten wie Aushärten oder Lieferfristen – beide gehören in den Plan, aber als unterschiedliche Vorgänge.

4. Puffer und Meilensteine setzen

Setzen Sie Puffer dort, wo Verzögerungen wahrscheinlich sind, und markieren Sie wichtige Abschlüsse als Meilensteine. So bleibt sichtbar, ob die Etappe im Zeitplan liegt.

5. Plan prüfen

Prüfen Sie zum Schluss den kritischen Pfad: die Kette ohne Puffer, die den Endtermin bestimmt. Verschieben Sie einen Vorgang darauf, verschiebt sich das Etappenende mit. Diese Vorgänge verdienen die grösste Aufmerksamkeit.

In Menira entsteht dieser Plan visuell: Vorgänge per Drag & Drop, Abhängigkeiten als Verbindungslinien, der kritische Pfad hervorgehoben – und am Ende druckfertig als PDF.

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  • Bauzeitenplan
  • Kritischer Pfad
  • Meilenstein
  • Abhängigkeit
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