Terminplan im Team bearbeiten
Sobald mehr als eine Person einen Terminplan pflegt, stellt sich eine Frage, die bei der Datei auf dem Netzlaufwerk ungelöst bleibt: Was passiert, wenn zwei gleichzeitig arbeiten? Bei einer Datei gewinnt, wer zuletzt speichert – die Arbeit der anderen Person ist weg, meist unbemerkt.
Das Problem der zweiten Fassung
- Zwei Fassungen entstehen parallel, ohne dass es jemand merkt.
- Die zuletzt gespeicherte überschreibt die andere vollständig.
- Kopien mit Namenszusatz vermehren sich, und keine ist mehr die gültige.
- Nachträglich lässt sich nicht mehr feststellen, welche Änderung verloren ging.
Bearbeiten und Ansehen sind zwei verschiedene Dinge
Der Ausweg ist nicht, den Zugriff einzuschränken, sondern ihn zu unterscheiden. Ansehen dürfen alle jederzeit – der Plan ist ein Arbeitsmittel und nützt nur, wenn er offen liegt. Ändern kann sinnvollerweise nur eine Person gleichzeitig, weil Terminketten zusammenhängen und zwei parallele Eingriffe nicht zusammenführbar sind.
Wichtig ist dabei, dass die Sperre sichtbar ist. Wer den Plan öffnet und nicht bearbeiten kann, soll erfahren, wer gerade daran arbeitet und seit wann – sonst wirkt die Sperre wie ein Defekt. Und sie muss von selbst enden: Wer eine Sitzung verlässt, ohne zu schliessen, darf den Plan nicht auf Dauer blockieren.
In Menira
Ein Projekt wird beim Bearbeiten für andere in den Lesemodus gestellt; angezeigt wird, wer es bearbeitet und seit wann. Die Sperre läuft nach kurzer Zeit von selbst ab, wenn niemand mehr arbeitet – ein vergessenes Fenster blockiert das Projekt also nicht. Ansehen und Exportieren bleiben davon unberührt.