Terminprogramm mit dem Bauherrn teilen
Der übliche Weg ist die E-Mail mit dem PDF im Anhang. Er funktioniert genau bis zur ersten Änderung. Ab dann liegt bei jedem Empfänger ein Stand, der nicht mehr gilt, und niemand weiss verlässlich, wer welchen hat.
Was am Anhang schwierig ist
- Der Stand im Postfach altert, sobald sich ein Termin verschiebt.
- Ältere Fassungen bleiben im Umlauf und werden weitergeleitet.
- In der Sitzung wird über verschiedene Stände gesprochen, ohne dass es auffällt.
- Ein einmal verschicktes Dokument lässt sich nicht mehr zurückziehen.
Der Freigabe-Link
Ein Link statt eines Anhangs kehrt das Verhältnis um: Der Empfänger holt den Plan ab, statt eine Kopie zu verwahren. Wer ihn öffnet, sieht den Stand, der gerade gilt. Ein Konto braucht es dafür nicht – der Link genügt, was für Bauherrschaft und Unternehmer den Unterschied zwischen «angesehen» und «nie geöffnet» ausmacht.
Zur Freigabe gehört, dass sie endet. Ein Ablaufdatum begrenzt, wie lange der Link gilt; widerrufen lässt er sich jederzeit vorher. Damit bleibt die Verteilung nachvollziehbar, statt sich unkontrolliert fortzupflanzen.
Wann der Anhang trotzdem richtig ist
Für die Beilage zu einem Protokoll oder für die Ablage ist das feste PDF der richtige Weg – dort ist der eingefrorene Stand genau das, was gebraucht wird. Der Link ersetzt den Anhang nicht, er ersetzt das ständige Nachschicken.
In Menira
Ein Projekt lässt sich als Freigabe-Link ausgeben: Der Empfänger sieht das Terminprogramm als PDF und kann es herunterladen, ohne sich anzumelden. Die Gültigkeit wird beim Erstellen festgelegt, und ein Widerruf beendet den Zugriff sofort.